Moguntius meint: Wunderbar! Ein Wörterbuch #NSA -Englisch / Englisch – NSA. – Slate Magazine

Ja, ist schon bissl witzig. Als ich das gerade las, fühlte ich mich an mein erstes Kant-Reklamheftchen erinnert, wie ich vor und zurück blätterte, um heraus zu finden, was Kant da eigentlich schrieb. Denn er hatte seine eigene Wortbedeutung im Anhang.

Vielleicht sollten Journalisten so etwas ähnliches einführen, wenn sie zukünftig  Schnüffler interviewen. Fußnoten, mit denen auf Worterklärungen hingewiesen wird.

Irgendwas wie das im Text erwähnte „sammeln“. Grob übersetzt: Wenn ein Geheimdienst-Offizieller sagt, dass die NSA keine speziellen Informationen „sammelt“, dann sagt er eigentlich nicht viel. In einem der Gründungsdokumente der NSA taucht „Sammlung“ nicht in der Bedeutung von sammeln von Informationen auf sondern wenn es eine Information für weitere Bearbeitung auswählt. Somit kann die Regierung jede Menge sammeln und trotzdem die Sammlung bestreiten.

Wer bis heute noch nicht „1984“ gelesen hat, sollte es schnell tun, ich glaube, die haben ihre Ideen daher.

NSA lexicon: How James Clapper and other U.S. officials mislead the American public without lying. – Slate Magazine

 

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