Google Now – fühlt sich das gefährlich oder gut an?

In der  New York Times findet sich ein Artikel über die Möglichkeiten neuerer Smartphone-Apps, ihren Besitzern zur rechten Zeit zur Hand zu sein.

„But for some people, predictive search — also in services like Cue, reQall, Donna, Tempo AI, MindMeld and Evernote — is the latest intrusion into our lives, another disruption pinging and buzzing in our pockets, mining our digital lives for personal information and straddling the line between helpful and creepy.“ steht dort.

Hm – ist es nicht toll? Mein Smartphone weckt mich eine halbe Stunde früher, weil ein Algorithmus herausfindet, dass auf dem Weg zu meinem ersten Termin ein Unfall die Straße verstopft? Oder es erinnert mich bei Aldi daran, dass ich noch Milch auf der Einkaufsliste stehen habe?

Oder ist es nicht eher lästig, so wie Mutti, die hinter dir steht und permanent darauf hinweist, dass du dich eilen musst, noch den Anzug aus der Reinigung holen musst, deinen Chef anrufen sollst?

Vielleicht ist es auch einfach unheimlich, was ein mir nicht so wohlgesonnener Mensch mit diesen Daten anfangen kann, wenn er sie in die Finger bekommt – und dank #Prism wissen wir ja, dass es kein „wenn“ in diesem Satz gibt.

Hier spüre ich schon diese Schere im Kopf, die mir jene Überwachungsoper des Sommers 13 eingepflanzt hat: Bin ich nur verärgert über eine Werbeeinblendung oder neurotisch wegen Big Brother, der mir permanent über die Schulter schaut?

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